Geschichte des Vereins
Der Verein Zürich für den Film wurde 1984 gegründet. Rolf Lyssy wurde zum ersten Präsidenten gewählt und hatte das Amt 12 Jahre inne. Zusammen mit einem effizienten Vorstand gelang es dem Verein, nach einer verlorenen Abstimmung 1984, mit vollem Einsatz, das Thema Zürcher Filmförderung neu aufzugleisen. Nach intensiver Aufklärungsarbeit, in den Parteien, beim Kantons- und Gemeinderat und in der Regierung konnte eine reglementierte städtische und kantonale Filmförderung installiert werden. Beteiligt an diesen Aktionen waren Peter Hürlimann als Vize-Präsident, zusammen mit P.C. Fueter, Paul Baumann, Valerie Fischer, Corinne Sieger.
Nach einigen Jahren erkannte man, dass die Filmförderung professionalisiert werden muss und wollte die Kantonale und Städtische Filmförderung zusammenlegen. Zuerst unter dem Präsidenten Martin Rengel, ab 2002 mit dem Präsidenten Andres Brütsch wurden neue Förderungsmodelle konzipiert und ausgearbeitet. Die Idee einer Zürcher Filmstiftung wurde konkret und eine Abstimmungsvorlage wurde ausgearbeitet. Der Verein Zürich für den Film führte mit unzähligen, ehrenamtlichen Helfern ein Abstimmungskampf weit über die Grenzen der politischen Parteien hinaus und das Zürcher Stimmvolk nahm im Herbst 2004 die Vorlage an. Die Zürcher Filmstiftung hat am 17. November 2004 ihre Arbeit aufgenommen und wurde innert Kürze zu einer der wichtigsten Institutionen der Schweizer Filmförderung. Der Verein Zürich für den Film ist mit zwei Stiftungsräten in der Stiftung vertreten und steuert die Geschicke der Stiftung massgeblich mit. Nach der Abstimmung konzentrierte sich der Verein vor allem auf Lobbyarbeit und die Vernetzung der Filmschaffenden mit der Politik und Wirtschaft.
Der neue Präsident Christian Rösch hat seit Herbst 2009 eine neue Networking Plattform unter dem Titel „Zürcher Filmtalk“ ins Leben gerufen. Diese findet jeweils am ersten Dienstag des Monats statt und widmet sich aktuellen Themen aus der Filmindustrie. Die Plattform steht allen Interessierten offen.